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Welches Zutrittssystem für ein Einfamilienhaus?

Mit einem Zutrittssystem die Kontrolle über die Eingangstür behalten. Worauf achten beim Kauf?

Mit einem Zutrittssystem gewinnt man die Kontrolle über die Eingangstüren des Hauses. Es gibt verschiedene Produkte auf dem Markt, die für Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen. Bei der Wahl der Schließanlage sollte auf ein einfach zu bedienendes Produkt zurückgegriffen werden, schließlich ist der Zugang erwünschter Personen im Heim schnell zu gewähren. Neben elektronischen Türschlössern, die den Zutritt klassisch über den Schlüssel erlauben, sind Systeme erhältlich, die die Identifizierung durch Fingerprint, Transponder und durch die Hilfe elektromagnetischer Wellen vornehmen. Ein Zutrittssystem für das Einfamilienhaus sollte schwer zu knacken sein, deshalb sind sprachgesteuerte Anlagen, die per Amazon Alexa oder Google Assistant bedient werden, kritisch zu betrachten. Besitzt das System die Funktion, ist eine Aktivierung gut abzuwägen.

Warum Zutrittskontrolle?

Eine Zutrittskontrolle ist sinnvoll, um die Sicherheit im Haus zu erhöhen und mehr Kontrolle über die Personen daheim zu erlangen. Viele Systeme verdrängen das herkömmliche Öffnen der Eingangstür mit dem Schlüssel und gestatten mehr Schutz vor Einbrüchen. Smart-Home-Technik eröffnet neue Möglichkeiten. Die Überwachung des eigenen Heims aus der Ferne ist in der heutigen Zeit problemlos möglich. Auf dem Handy kann schnell mal eingesehen werden, wer von der Familie bereits nach Hause gekommen ist oder ob die Putzfrau schon da war. Bei elektronischen Türschlössern ist der Verlust des Schlüssels nicht weiter schlimm. Das Öffnen der Eingangstür erfolgt dann eben per Zahlencode, Fingerprint oder auf andere Weise. Zudem lässt sich der betreffende Schlüssel meist im Schließsystem deaktivieren, sodass ein Austausch des Schließzylinders erspart bleibt. Wenn der Nachwuchs mal wieder den Haustürschlüssel verlegt hat, kann damit gelassen umgegangen werden. Mit einigen Produkten lassen sich Protokolle und Zeitpläne erstellen, um den Zutritt zum Haus langfristig im Blick zu haben und analysieren zu können. Eine genaue Auflistung über die Kontakte an der Tür hat ihre Vorteile. Sie gibt Auskunft darüber, wer wann was an der Tür gemacht hat.

Zutrittskontrolle durch elektronisches Türschloss

Elektronische Türschlösser gibt es in den verschiedensten Ausführungen und mit diversen Funktionen. Das Schloss ist in der Regel einfach zu installieren und bietet mehr Sicherheit daheim. Eine Zutrittskontrolle, welche mit Fingerabdruck und Co. bedient wird, schreckt viele Einbrecher direkt ab. Die Elektronik hinter dem Schloss macht den Türzylinder intelligent und bietet mit moderner Software gewünschte Berechtigungen und Überwachungsmöglichkeiten. Die Türschlösser können dabei ganz ohne einen traditionellen Schlüssel funktionieren. Mittels Zahlencode, Fingerabdruck und weiteren Identifizierungsmöglichkeiten öffnen sich die elektronischen Türschlösser. Viele Systeme bieten mehrere Optionen an. Ein elektronisches Türschloss mit Chip ist keine geeignete Alternative zu einem Schloss, das nur mit Schlüssel geöffnet werden kann. Schließlich muss in diesem Fall anstelle des Schlüssels der Chip immer mit dabei sein, sodass bei vergesslichen Personen kein wirklicher Vorteil besteht.

Schließzylinder elektronisch oder Schließanlage elektronisch

Ein elektronischer Schließzylinder öffnet und schließt die Eingangstür mittels eines elektrischen Signals, das beispielsweise über die Eingabe des richtigen Codes gesendet wird. Dadurch gelangen nur berechtigte Personen ins Haus. Ein intelligentes Berechtigungsmanagement erlaubt ein Maximum an Sicherheit und Flexibilität. Moderne Schließzylinder lassen sich unkompliziert umprogrammieren, sodass das Verwalten der Installation zum Kinderspiel wird. Die Systeme arbeiten mit einem kraftvollen Motor, der den Energieverbrauch gering hält. Elektronische Schließanlagen werden unterteilt in Systeme, die mit Arbeitsstrom funktionieren und solche, die mittels Ruhestrom betrieben werden. Ein Schließzylinder, der mit Arbeitsstrom arbeitet, aktiviert den Zugang über verschiedene Lesegeräte in der Nähe der Eingangstür. Elektronische Schließanlagen mit Ruhestrom gewähren auch bei Stromausfall den Bewohnern des Hauses Zutritt.

Kann man ein elektronisches Türschloss nachrüsten?

Ein elektronischer Schließzylinder, der mittels Fingerabdruck, Transponder oder anderen Lesegeräten funktioniert, ist einfach einzurichten und kann individuell nachgerüstet werden. Es sind nur ein paar Handgriffe vonnöten, um die Sicherheit daheim deutlich zu steigern. Der Einsatz eines Technikers ist eigentlich überflüssig. Viele Hersteller stellen anschauliche Anleitungen zur Verfügung. Im Internet kann auf den jeweiligen Webseiten die empfohlene Installation per Video nachvollzogen werden. Elektronische Türschlösser lassen sich an vielen Türmodellen anbringen, außerdem können die Beschläge der Türen wieder verwendet werden. Für die Installation wird einfach der mechanische Zylinder des alten Schlosses durch den neuen elektronischen Schließzylinder ersetzt. Bei der Montage der Lesegeräte sollte darauf geachtet werden, dass die Bedienfelder vor Witterungseinflüssen geschützt sind, um die Langlebigkeit zu erhöhen. Ein Tastaturfeld, das ständig Niederschlägen ausgesetzt ist, verschleißt schneller und macht einen baldigen Austausch erforderlich.

Zutrittskontrolle durch Fingerprint, Transponder, RFID

Bei einem elektronischen Türschloss kann der Zutritt über einen Fingerprint-Scanner erfolgen. Stimmt der Abdruck mit einer der berechtigten Personen überein, öffnet sich die Eingangstür. Das System gilt als sehr sicher und einfach zu bedienen. Einbrecher sind von Touchfeld irritiert und lassen sich eher abschrecken als von einem herkömmlichen Türschloss. Bis zu 50 Fingerabdrücke und mehr lassen sich in den Systemen hinterlegen. Die Scanner müssen nicht in der Nähe der Tür installiert sein. Mit mobilen Biometrie-Transpondern werden die Nutzer am Eingang identifiziert, indem sie auf den Knopf des mitgeführten Geräts drücken. Die Daten werden in der Regel über Funk übertragen und besitzen nur eine geringe Reichweite, um Manipulationen zu verhindern. Ein elektronischer Schließzylinder kann auch mit anderen Transpondern, die mit Radio-Frequenzen arbeiten, betrieben werden. Das System ist immer gleich: Die Identifizierung erfolgt durch die Nutzung elektromagnetischer Wellen über einen codierten Chip, der im Transponder verbaut ist. Dabei kann das Funk-Kommunikationsgerät in der Gestalt eines Armbandes oder Schlüsselanhängers daherkommen. Auch Chip-Karten werden häufig angeboten.

Unterschiede zum elektronischen Codeschloss

Ein elektronisches Codeschloss wird über die Eingabe eines Pins gesteuert. Dabei kann jede zugangsberechtigte Person über einen eigenen Code verfügen. Das elektronische Türschloss mit Code-Funktion gilt als sehr sicher, da es Unbefugte vertreibt und nicht so leicht zu knacken ist. Das Tastenfeld ist bei vielen Schlössern vor Spritzwasser geschützt und bietet meist nur wenig Fläche für elektronische Anfälligkeiten. Je nach Preisklasse verfügen die Lesegeräte nur über ein gewöhnliches Tastenfeld oder sind mit zahlreichen Extras ausgestattet. So lassen sich auch hier die Uhrzeit der Zutritte aufzeichnen. Besitzt jede befugte Person ihren eigenen Code, kann zudem nachvollzogen werden, wer sich Zugang zum Haus verschafft hat. Der Vorteil von elektronischen Codeschlösser ist, dass kein Schlüssel, Transponder und keine Chipkarte mitgeführt werden braucht, allerdings darf der Pin nicht vergessen werden. Ein Zettel in der Tasche, auf dem der Code steht, ist nicht sonderlich sinnvoll. Leicht zu erratene Codes sind ebenso ungeeignet, wenn für mehr Sicherheit daheim gesorgt werden soll.

Zutrittssystem für Einfamilienhaus durch Handy möglich?

Bei vielen modernen Systemen ist es möglich, die Türen per App zu öffnen und zu schließen. Via Bluetooth kann das Smartphone mit dem elektronischen Türöffner kommunizieren. Über eine spezielle App des Herstellers können Befugte die Eingangstür sogar automatisch entriegeln, sobald sie in die Nähe dieser kommen. Eine vorherige Entsperrung des mobilen Telefons ist dazu nicht nötig. Voraussetzung ist natürlich, dass Bluetooth aktiviert ist und sich das Handy mit dem Schloss verbinden kann. Die Funktion für das automatische Öffnen der Tür braucht nicht aktiviert zu werden, wenn einem die Möglichkeit als nicht geheuer erscheint. Praktisch ist diese Art der Technik aber durchaus, denn sie bietet einen direkten und einfachen Zugang zum Haus. Es muss kein Code eingegeben oder Finger irgendwo raufgelegt werden. Bei Türschlössern, die über Bluetooth steuerbar sind, werden die neusten Sicherheitsstandards angewendet, um das System vor Fremdeinwirkung zu schützen. Die Verwaltung der Zutrittskontrolle über eine App bietet einige Vorteile. Es lassen sich unterwegs Zutrittsrechte zügig vergeben oder entfernen und es kann immerzu eingesehen werden, wer sich zu welchem Zeitpunkt Zugang ins Haus verschafft hat.

Quellen:
www.kriminalberatung.de/elektronischer-schliesszylinder/
www.elektronisches-tuerschloss.net